Strahlentherapie-Radiotherapie

Strahlen- & Radiotherapie

Wie wirkt Strahlentherapie und Radiotherapie

Die Strahlentherapie oder Radiotherapie

 

Die Radiotherapie oder Strahlentherapie ist eine Behandlung mit ionisierenden Strahlen (ultraharte Röntgenstrahlen, radioaktive Strahlen). Sie hat das Ziel den Tumor zu zerstören. Je nach Krebsart ist eine andere Strahlendosis notwendig. Die verschiedenen Tumore reagieren unterschiedlich empfindlich auf die Bestrahlung. Die Wirkung der Strahlentherapie besteht in einer Hemmung der Zellteilung sowie einer Zerstörung der Tumorzellen. Die Bestrahlung als solche ist in der Regel schmerzlos.

 

Etwa jeder zweite Krebspatient erhält im Laufe der Erkrankung eine Strahlentherapie. Je nach Art, Größe und Lage des Tumors kommen unterschiedliche Behandlungsweisen zur Ausführung. Hauptsächlich unterscheidet man eine Bestrahlung von außen durch die Haut eine sogenannte perkutane Bestrahlung von einer Brachytherapie. Hierbei wird die Strahlenquelle in eine Körperhöhle oder ins Gewebe gebracht und somit möglichst nah an den Tumor gelagert .

 

Die perkutane Bestrahlung bezeichnet man auch als Teletherapie. Die Strahlentherapie wird durch die in ihr enthaltene Energie in Weichteilstrahlung ( bis 100 kV), Hartstrahlung über 100 kV und Megavolttherapie über 1000 kV differenziert. Weich- und Hartstrahlung setzt man meist bei oberflächlichen Tumoren ein. Die Megavolttherapie ) wird bei tiefsitzenden Tumoren angewendet.

 

Die Teletherapie stellt die am häufigsten angewandte Art der Bestrahlung dar. Der Tumor wird aus der Entfernung bestrahlt. Die Strahlenquelle und der Tumor stehen nicht im direkten Kontakt. Teletherapie kann bei allen Krebsarten angewandt werden. In Kombination mit Operation und Chemotherapie erhöht sich meist der Therapieerfolg. Die Teletherapie unterscheidet sich in Tiefentherapie und Oberflächentherapie. Die Tiefentherapie wird durchgeführt als ultraharte Photonenstrahlung oder Elektronenstrahlung und Teilchenstrahlung. Die Oberflächentherapie wird eingesetzt zur Behandlung maligner Erkrankungen der Haut, Augen oder anderer Körperoberflächen. Weiterhin wird sie als Röntgenoberflächentherapie durchgeführt. Oberflächliche Prozesse z.B. Haut können gut mit Röntgenstrahlen oder auch Elektronen ( Linearbeschleuniger ) behandelt werden. Auch die Halbtiefentherapie zählt zur Oberflächentherapie. Es handelt sich um eine Strahlentherapie bei der sich der Herd in einer Tiefe von 1 bis 3 cm unter der Körperoberfläche befindet. Bei der Röntgenweichstrahltherapie wird eine niedrig dosierte Weichstrahltherapie bei Wucherungen aus kollagenem Bindegewebe und knorpeligen Läsionen angeraten. Die Orthovolttherapie ( 120 bis 1000 keV Röntgenreizbestrahlung, PRT ) dient als Schmerztherapie bei chronisch degenerativen Erkrankungen beispielsweise von Wirbelsäule und Tennisellenbogen etc.. [flexion.doccheck].

 

Die Brachytherapie auch als interne Strahlentherapie, Therapie mit umschlossenen Strahlenquellen oder Kurzdistanztherapie bezeichnet, wird häufig bei Gebärmutterhalskrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs und Hautkrebs eingesetzt. Sie kann allein oder in Kombination mit anderen Therapieformen beispielsweise Operation, externer Strahlentherapie und Chemotherapie eingesetzt werden [wikipedia]. Die Strahlentherapie kann mit unterschiedlichen Nebenwirkungen einhergehen. Art und Ausmaß der Nebenwirkungen hängen hauptsächlich von der Stahlendosis und auch der bestrahlten Körperregion ab. Zu den möglichen Nebenwirkungen einer Strahlentherapie zählen Symptome wie: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Hauterscheinungen ähnlich eines Sonnenbrandes, bei Bestrahlung des Verdauungstraktes: Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, bei der Bestrahlung von Schleimhäuten, z.B. im Mund oder Rachen: Schäden an der Schleimhaut, bei Bestrahlung im Bereich des Kopfes: Haarausfall. Nach einigen Monaten oder Jahren können noch Spätreaktionen auftreten, z.B. eine Hautverfärbung [onmeda].

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